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Viva Technology 2017 – Ein Blick in die Zukunft

Viva Technology 2017 – Ein Blick in die Zukunft

Wenn es um die Zukunft unserer Spezies geht, kommen die Schwarzmaler, die Pessimisten oder die Skeptiker momentan gar nicht mehr aus dem Reden heraus. Zweifelhaft agierende Politiker, stete Terrorbedrohung und humanitäre Katastrophen in der dritten Welt sind dabei nur wenige, unbedingt ernstzunehmende, Probleme, mit denen wir uns in der Tat beschäftigen müssen. Doch dass es auch optimistische, freudige und hochinteressante Visionen und Ausblicke in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Lifestyle und Umwelt zu bestaunen gibt, hat die VivaTechnology Mitte Juni in Paris auf eindrucksvolle Weise gezeigt.

Auf dem Gelände der Paris Expo konnten die etwa 50000 Teilnehmer die aktuellsten Innovationen an den Ständen der Big Player wie beispielsweise Google, IBM oder LVMH Moët Hennessy oder an denen der 5000 Startups vor Ort begutachten und hautnah erleben. Ohnehin legte die VivaTech großen Wert auf die Unterstützung und Förderung von jungen, aufstrebenden Firmen. Sie konnten ihre Ideen und Geschäftsmodelle im Ausstellungsbereich präsentieren und so die einmalige Chance wahrnehmen, mit unzähligen Investoren, Firmenverantwortlichen, Geldgebern und Gleichgesinnten in Kontakt zu treten.

Dadurch gab es auch für Besucher einiges zu sehen und zu testen. Die unterschiedlichen Möglichkeiten sind dabei enorm, aber ein beinahe alle Stände übergreifender Trend ließ sich schnell ausmachen: der Einsatz von Virtual Reality.

Neben einigen amüsanten Spielereien wie Achterbahnfahren oder auf Pfosten über Wasser balancieren, wollten die einzelnen Austeller mithilfe der verschiedenen VR-Brillen vor allem das Entdecken und Erleben so immersiv wie möglich gestalten. So konnte man bei Google die Welt in Google Earth hautnah entdecken, bei Orange nachvollziehen, wie es sich anfühlt, auf dem Court Philippe Chatrier zu stehen, bei LVMH durfte man sein eigenes Luxusapartment virtuell erkunden und Seabubbles ließ einen mit futuristischen Wasseryachten über das Meer gleiten.

Abseits der großen Halle ging es währenddessen keinesfalls minder interessant zu. Auf sechs unterschiedlich großen Bühnen wurde über die Themen von heute, morgen und übermorgen referiert und diskutiert. Die Auswahl der Speaker war dabei ebenso hochkarätig, wie die Gespräche selbst. Diverse CEOs von internationalen Unternehmen wie Alibaba, General Electric, Lenovo, Viacom, TF1, Twist Bioscience oder Kernel, um nur einige zu nennen, waren vor Ort und gaben bereitwillig Auskunft auf ihre Sicht der Dinge in Bezug auf die Zukunft der jeweiligen Branchen.

Neben den vielen großen Namen gab es wieder auch kleinere Panel, in denen ebenso fundiert über die großen Fragen der Zukunft gesprochen wurde. Dabei ging es während der gesamten VivaTech vornehmlich um künstliche Intelligenz, Automatisierung und Digitalisierung und wie diese Themen unser alltägliches Leben und Bereiche wie Medizin, Journalismus, Transport, Städteplanung und Umweltschutz tangieren, beeinflussen und nachhaltig verändern.

Und diese spannenden Gespräche und Vorträge von echten Insidern und Entscheidungsträgern, die wirkliche Einblicke, etwa in das Aufgabengebiet von IBMs Watson oder die Zukunft der kommerziellen Raumfahrt, lieferten, ließen die Zukunft dann auch alles andere als düster, bedrohlich und trostlos erscheinen.

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